Das Thema „Unkrautvernichtung“ für freie Bahntrassen ist bei der Deutschen Bahn ein wichtiges. Das gute alte Unkraut ist nämlich der natürliche Feind der Bahnschienen – und damit auch ein gefährdender Faktor für die Sicherheit.
Du kannst aber beruhigt sein! Das Entfernen von überflüssigem Unkraut an den Bahngleisen steht bei der Deutschen Bahn auf der täglichen Routine.
Im Kampf gegen Unkraut auf den Schienennetzen setzt die Deutsche Bahn seit Jahren auf Glyphosat. Mit Blick auf die Zukunft möchte das Bahnunternehmen den Einsatz von Glyphosat jedoch drastisch senken. Gleichzeitig sollen ab 2020 umweltfreundlichere Methoden zur Unkrautbekämpfung getestet werden.
In der EU hat das Glyphosat noch eine Zulassung bis zum Jahr 2022. Die Bayer Tochter Monsanto ist dabei der Hersteller des Glyphosats. Unklar ist zu diesem Zeitpunkt, ob die Zulassung von Glyphosat in der EU über 2022 hinaus verlängert wird.
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Glyphosat und die Deutsche Bahn – so entsteht der Zusammenhang
Glyphosat ist seit den siebziger Jahren weltweit und umfassend im Einsatz, um unerwünschte Pflanzen von Äckern und Gärten fernzuhalten.
Doch in welchem Zusammenhang stehen die Deutsche Bahn und Glyphosat? Was zunächst klingt, wie eine Aneinanderreihung zwei beliebiger Substantive, macht auf den zweiten Blick doch ganz viel Sinn.
Denn laut eigenen Angaben ist die Deutsche Bahn der größte Einzelanwender des Unkrautvernichtungsmittels in Deutschland. Mithilfe von Glyphosat werden die Gleise und das Gleisbett frei von Unkraut gehalten. So bleiben die Schienen stets sicher befahrbar.
Mit knapp 40.000 Gleiskilometern gibt es einiges an „Strecke“, die regelmäßig von Unkraut befreit werden darf. Beeindruckender Weise bekommst du als Fahrgast davon selten etwas mit, obwohl jährlich ca. 90% des Streckennetzes mit Glyphosat behandelt wurden.

Der Einsatz von Glyphosat bleibt umstritten – deshalb ist die Bahn auf der Suche nach Alternativen
An der weltweiten Nutzung von Glyphosat hat die Deutsche Bahn nur einen geringen Anteil. Denn der Unkrautvernichter wird hauptsächlich zur Beseitigung von ungewolltem Pflanzenwuchs auf Äckern eingesetzt. Auch außerhalb von Deutschland setzen Bauern auf Glyphosat, um die eigenen Äcker und Wiesen pflanzenfrei zu halten.
Glyphosat selbst steht unter Verdacht krebserregend zu sein und ist in vielen Kreisen umstritten. In der EU hat das Glyphosat noch bis zum Jahr 2022 eine Zulassung. Ob diese Zulassung verlängert wird, darf in Frage gestellt werden. Bundesagrarministerin Julia Klöckner geht davon aus, dass die Nutzung von Glyphosat ab dem Jahr 2022 EU-weit verboten wird. Mit der aktiven Suche nach neuen Methoden, mit deren Hilfe das Unkraut entfernt werden kann, stellt die Bahn also jetzt schon die Weichen für eine unkrautfreie Zukunft.
Diese manuellen Verfahren werden aktuell von der Deutschen Bahn getestet
Die Deutsche Bahn testet laut eigener Aussage mehrere manuelle Verfahren, mit denen das Schienennetz zukünftig „unkrautfrei“ gehalten werden soll. Zum Beispiel kann Unkraut, nebst Glyphosat, mit Strom, UV-Licht, heißem Wasser und anderen Formen von Energie beseitigt werden.
Es bleibt abzuwarten, welche dieser Methoden sich als die beste erweist und sich in der täglichen Praxis durchsetzt. Wir hoffen natürlich auf eine „bahnbrechende“ Methode, die zum einen die Umwelt schützt und zum anderen die Schienen effektiv pflanzenfrei hält.
Bis die „perfekte“ Lösung gefunden ist, wird die Bahn laut eigener Aussage vermehrt auf die manuelle Entfernung von Unkraut zurückgreifen.
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Der API-Server antwortet zwar, allerdings mit einer Fehlermeldung:

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